Psalm 8,2-3.4-5.6-7.
Herr, unser Herrscher,
wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde;
über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.
Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob,
deinen Gegnern zum Trotz;
deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.
Seh' ich den Himmel, das Werk deiner Finger,
Mond und Sterne, die du befestigt:
Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst,
des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott,
hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.
Du hast ihn als Herrscher eingesetzt
über das Werk deiner Hände,
hast ihm alles zu Füßen gelegt:
Evangelium nach Lukas 12,8-12.
Ich sage euch:
Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der
Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. Wer mich aber vor
den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes
verleugnet werden. Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt,
wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird
nicht vergeben. Wenn man euch vor die Gerichte der Synagogen und
vor die Herrscher und Machthaber schleppt, dann macht euch keine
Sorgen, wie ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt. Denn der
Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben,
was ihr sagen müßt.
Brief des Apostel Paulus an die Epheser 1,15-23.
Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen
Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus,
den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. Der Gott Jesu
Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist
der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die
Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch
ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den
Heiligen schenkt und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den
Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke. Er hat sie
an Christus erwiesen, den er von den Toten auferweckt und im Himmel
auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, hoch über alle Fürsten und
Gewalten, Mächte und Herrschaften und über jeden Namen, der nicht
nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen genannt wird. Alles
hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über
die Kirche gesetzt. Sie ist sein Leib und wird von ihm erfüllt, der das All
ganz und gar beherrscht.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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