Tuesday, March 22, 2011

Psalmensammlung

Psalm 31(30),5-6.14.15-16.

Du wirst mich befreien aus dem Netz,
das sie mir heimlich legten; denn
du bist meine Zuflucht.
In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich höre das Zischeln der Menge - Grauen ringsum.
Sie tun sich gegen mich zusammen; sie sinnen darauf, mir
das Leben zu rauben.
Ich aber, Herr, ich vertraue dir,
ich sage: «Du bist mein Gott.»

In deiner Hand liegt mein Geschick;
entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!


Evangelium nach Matthäus 20,17-28.

Als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er unterwegs
die zwölf Jünger beiseite und sagte zu ihnen:
Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den
Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen
und den Heiden übergeben, damit er verspottet, gegeißelt und
gekreuzigt wird; aber am dritten Tag wird er auferstehen.

Damals kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel
vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.
Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, daß meine
beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen.

Jesus erwiderte: Ihr wißt nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch
trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es.
Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den
Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu
vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze
bestimmt hat.

Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wißt, daß die Herrscher ihre
Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen mißbrauchen.

Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,
und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu
lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

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