Psalm 23(22),1-6.
[Ein Psalm Davids.]
Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er läßt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.
Evangelium nach Lukas 17,11-19.
Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das
Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen
wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne
stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah,
sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu
den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um,
als er sah, daß er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er
warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann
war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden.
Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu
ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh!
Dein Glaube hat dir geholfen.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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