Wednesday, November 10, 2010

Psalm & Lesung aus der Bibel

Psalm 146(145),7-10.

Recht verschafft er den Unterdrückten,
den Hungernden gibt er Brot;
der Herr befreit die Gefangenen.
Der Herr öffnet den Blinden die Augen,
er richtet die Gebeugten auf.
Der Herr beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der Herr liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.
Der Herr ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.
Halleluja!


Evangelium nach Lukas 17,20-25.

Als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das
Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so,
daß man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Man kann auch nicht
sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist
(schon) mitten unter euch. Er sagte zu den Jüngern: Es wird eine Zeit
kommen, in der ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen
des Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben. Und
wenn man zu euch sagt: Dort ist er! Hier ist er!, so geht nicht hin, und
lauft nicht hinterher! Denn wie der Blitz von einem Ende des Himmels bis
zum andern leuchtet, so wird der Menschensohn an seinem Tag
erscheinen. Vorher aber muß er vieles erleiden und von dieser
Generation verworfen werden.
 

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel 

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